- Sommerloch-Thema: Die nervigsten Deutschen
Der schweizer Sender 3+ hat wieder zugeschlagen!
Herr Bünzli hat bereits vorgestern freudestrahlend im Fernsehprogamm entdeckt,
dass ein paar schweizer Regisseure keinen anderen Sommerloch- Sendeinhalt
finden, als die ach-so-verhassten Deutschen.
Ja, ja, so ist das eben, während die Deutschen hier kaum noch Interesse an ihrer
(Achtung gewagtes Wort!) Diskriminierung hegen und sich damit abfinden, weil sie
eben zu dieser Zeit die erste Generation an Deutschen sind, die gestaffelt hier ihre
Existenz aufbauen, greifen die schweizer Medien die Thematik unablässig und
nervtötend immer wieder auf.
Das Schicksal traf einst Italiener mit dem Tschingge als Schimpfwort, die heute
noch gern verrissenen Jugos, (ehemals) Jugoslawen, und etliche mehr.
Dazu aus der Blick vom 27.09.2006:
Italiener waren die Kosovaren
Feindbilder ändern sich. Bestes Beispiel: die Italiener.
1969 befragten Forscher eine repräsentative Auswahl von Zürcher Männern:
«Können Sie es sich vorstellen, dass ihre Tochter einen Italiener heiratet?» 98
Prozent sagten: «Nein!» 30 Jahre später wiederholten die Wissenschaftler dieselbe
Befragung. Gegen einen Italiener als Schwiegersohn hatte niemand mehr etwas.
Aber 98 Prozent meinten, eine Heirat mit einem Kosovo-Albaner sei absolut
ausgeschlossen.
Mal sehen, wann die Deutschen dann nicht mehr geheiratet werden sollten… Wir
dürfen gespannt sein. Aber zurück zum Thema. Herr Bünzli hat sich also gestern
Abend nicht die laufende Leichtathletik WM angesehen, nein,
warum auch, getreu dem schweizer Motto: alle dürfen gewinnen, hauptsache kein
Deutscher! Daher auch das Desinteresse. Obwohl dem Deutschen an sich eine
unverständliche Sportfreude, allerdings nur als Couch-Potato, voraus
eilt, schnappte sich Detlef freudig sein Dosenbier, die Tüte Salzstangen auf dem
Schoss, vom Abendbrot- den extra fettigen Bratkartoffeln mit Schinkenspeck noch
gallig aufstossend, fläzte sich Detlef in seinen abgewetzten Ohrensessel
Farbe Brennesselgrün und schaltete hochgradig aufgeregt das spannende Programm
von 3+ ein. Jetzt würde es losgehen, endlich bekommen die nervigen Deutschen mal
wieder eins auf die Mütze!
Deltef Bünzli überlegte kurz, warum eigentlich beim schweizer Fernsehformat eine
Sendung gezeigt wird, die diesen Titel trägt, schliesslich regen sie sich immer auf,
dass es so viele Deutsche gäbe, die Sau-Schwaben sich immer in den
Vordergrund drängeln würden… So, so, aha, ja klar. Also Herr Bünzli war kurz
irritiert, denn die Deutschen haben sicherlich keine Pedition gestartet, damit das
Format gesendet wird. Aber das nur eine kurze Überlegung am Rande.
Also wen haben wir so alles dabei… Michael Schumacher, kann Bünzli persönlich
nachvollziehen, obwohl es ja schon deutlich besser geworden ist mit dem Hype um
König Drosselbart, vermutlich weil er jetzt in der Schweiz lebt, freut sich
Detlef Bünzli Händereibend. Der deutsche Papst, Joseph Alois Ratzinger, hier im
Ranking nur Platz 9, aber immerhin in der römisch-katholischen Kirche Platz 1,
zumindest auf Erden- ganz rational betrachtet. Thomas Gottschalk und Jürgen
Drews folgen, eine der Super-Nasen, nun gut, ihn mag nicht jeder, Drews mit seiner
Milch-spritzenden Ramona gehört schon eher in die Liste, aber solange hirnlose,
besoffene Steves und Ronnys noch johlend diesem Freak zu jubeln, wird
der weiterhin sein Unheil treiben, aber zum Glück ja nur auf Mallorca, schade für
das 17. Bundesland. So bleibt die Hoffnung, dass ihn irgendwann zu viel Hitze
dahin rafft und er nicht mehr zum Mikro greift. Kaum zu begreifen, dass
er einst Medizin begann zu studieren. Bünzli überlegt gerade, ob er nicht auch sein
bisheriges Spiessbürgerdasein an den Nagel hängen sollte, um Malle zu erobern.
Nein, dazu ist Detlef wohl zu langweilig.
Nun kommen wir zu dem Stereodeutschen schlechthin, richtig, mein
Namensgefährte Detelf.
Zitat 3+ online:
Detlef D! Soost
Wer hatte kein Mitleid mit den „Popstars“ – Kandidaten, als diese von D! zu
schweisstreibenden Tanzeinlagen „gezwungen“ wurden? Detlef selber sicher nicht.
Der Tänzer und Choreograf ist mittlerweile ein gefragter Tanzlehrer in ganz
Deutschland. Er ist Geschäftsführer des Tanzschulen-Networks „D!‘s Dance Club“
und betreibt die Tanzschule „D!‘s Dance School“ in Berlin-Mitte. Nebst seiner
Tätigkeit als Tränen vergiessendes Jury-Mitglied bei „Popstars“ und dem hiesigen
Format „MusicStar“ moderiert er auf VIVA jährlich die Sendung „DanceStar“.
Dabei bleibt Bünzli nur ein müdes Lächeln, tja, selbst schuld, wenn keine eigenen
Leute im Lande sind, die MusicStar
moderieren, dann seid doch froh, dass unser, mein Namensgefährte, Detlef diese
harte Arbeit übernimmt.
Wahrscheinlich unterbezahlt mit unzumutbaren Setverhältnissen. Nervige, schräge
Vögel, unansehliche Bauernbuben, zu viel Schokolade und Käse und obendrei noch
Gölä, der für jeden Normaldenkenden eine blanke Zumutung sein
müsste. Aber gut, was tut man nicht alles für Geld.
Nun die folgende Platzierung:
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Dieter Bohlen“Für DEN Vortrag kriegst du höchstens 1 Cent von mir. Aber dann will ich noch Wechselgeld zurück“. Mit solchen und anderen Aussagen macht sich Dieter Bohlen in der deutschen Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ zur Zeit zum Sprücheklopfer der Nation. Der Pop-Titan ist erfolgreicher Produzent etlicher Künstler und hat mit seinen Projekten bis anhin an die 160 Millionen Platten verkauft. Ebenfalls gut in Erinnerung sind uns seine Gesangseinlagen beim Duo Modern Talking, mit welchem er nicht nur die europäischen sondern auch die amerikanischen und asiatischen Hitparaden stürmte.
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Heidi KlumDas deutsch-US-amerikanische Model und Moderatorin – DIE Vermarktungskanone. Von vielen geliebt, von vielen gehasst. Ihre Erfahrungen als Model gibt sie in der deutschen Sendung „Germany’s Next Topmodel“ an angehende Mannequins weiter, indem Sie ihnen neben ihrer Moderationstätigkeit mit den unmöglichsten Aufgaben das Leben schwermacht. Neben einigen Kurzauftritten in TV-Serien und Filmen gibt sie in Werbespotts etlichen Produkten ein Gesicht. Ein für Hamburger werbendes Model? Naja, nicht gerade „Miss Perfect“ like.
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Boris Becker„Bin ich schon drin?“, fragte uns Boris „Bobele“ Becker in einem TV-Spot für den Internetanbieter AOL. Wo er seine Finger überall mit im Spiel hat, seit er seine Tennis-Karriere an den Nagel gehängt hat, weiss das breite Publikum nicht so genau. Tennis-Experte und Kommentator bei BBC, Kolumnist, Autor um nur einige seiner Tätigkeiten aufzuzählen. Nebenbei „informiert“ er uns immer gern über seine privaten Geschichtchen. Was mit Ex-Frau Barbara Becker begonnen hat, hört nun mit Lilly Kerssenberg auf – hoffentlich!
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Verona PoothUntätig ist sie definitiv nicht – die Verona Feldbusch. Entschuldigung, Pooth natürlich. Die gebürtige Bolivierin und Ex-Frau von Dieter Bohlen hat sich bereits in vielen Bereichen versucht, in den einen erfolgreicher, in den anderen weniger. Von Miss Germany über Miss Intercontinental bis zur Miss American Dream hat es die Verona geschafft. Ihre Fähigkeiten als Moderatorin hat sie bei der Fernseh-Erotikshow „Peep!“ unter Beweis gestellt. Man kann sich Verona und ihre nervtötende Stimme aus der TV-Welt gar nicht mehr wegdenken und doch ist es mittlerweile ruhiger um Sie geworden. Entertainerin, Unternehmerin und Familienfrau – in einem Wort Verona Pooth – und wo wird uns hier geholfen?
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Das kann der Herr Bünzli sehr gut nachvollziehen, diese Herrschaften machen
jedem Deutschen die Lust grösser das Land zu verlassen. Wenn alle so wären- Gott
erbarme! Also ging Detelf mit riesiger Vorfreude in die Schweiz, um genau
solche Pappnasen nicht mehr ertragen zu müssen und dann kommen die hier fast
täglich in den schweizer Medien!
Ist das der schweizer Kampf, um uns wieder aus dem Land zu vergraulen?
Und nun kommts:
Platz 1 geht an… *Trommelwirbel*


Platz 1
Wer sich nun ertappt fühlt und denkt: häääääää? Wer isn das?
Kenn ich nich…
Hoppla, erwischt?
Also wer das denkt, der ist entweder ein politischer Blindgänger
oder war noch nie in der Schweiz.
Denn hier ist unser Peer Steinbrück ein echter Star!
Zitat 3+ online vom 21.8.2009:





